Das Geschäftsmodell: Pay-Per-Success

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Last but not least greifen wir diese Woche das dritte Geschäftsmodell einer Unternehmensberatung im Zeitalter der Digitalisierung mit dem Titel Pay-Per-Success auf. In den vorigen Blog-Beiträgen hatten wir bereits die beiden Modelle Open Source und Freemium behandelt.

Als Unternehmensberatung reicht es nicht mehr aus, Probleme zu identifizieren, Lösungs-Ansätze zu empfehlen und den Umsetzungs-Prozess zu starten. Inzwischen erwarten immer mehr Kunden von einer Beratungsgesellschaft, dass sie sich an den Ergebnissen messen lässt. Erfolgsabhängige Vergütung wird also zu einem festen Teil des Geschäftsmodells der Unternehmensberatung. Bisher wurden Manntage verkauft, jetzt werden realisierte Nutzen zwischen Kunden und Unternehmensberatung geteilt. Die Berater sollen beweisen, dass ihre Lösungen tatsächlich funktionieren und sie bereit sind „ins Risiko zu gehen“. Damit sind für die Unternehmensberater erhebliche Chancen und Risiken verbunden. Diesen Paradigmenwechsel können (bzw. wollen) viele Unternehmensberatungen wahrscheinlich nicht mitgehen. Doch es werden neue digitale Unternehmensberatungen entstehen, welche gerade diese Pay-Per-Success-Modelle zu ihrem Vorteil nutzen. Dabei ist die erfolgsabhängige Vergütung für eine Unternehmensberatung nur dann lukrativ, wenn folgende Faktoren gegeben sind:

Dafür müssen allerdings neue Formen der Beratung gefunden werden. Eine digitale Unternehmensberatung muss hier ansetzen und diesen Prozess aktiv vorantreiben:

  • Die Unternehmensberatung fokussiert sich auf ein klar abgrenzbares Themengebiet, in dem sie sich zutraut, in kurzer Zeit messbare Erfolge erzielen zu können.
  • Die Unternehmensberatung ist in der Lage, die Nutzenpotenziale zu einem frühen Zeitpunkt zu identifizieren und sie mit einer hohen Trefferquote zu heben.
  • Die Messung des Erfolgs hat einen klaren Bezug zur Leistung der Unternehmensberatung und ist anhand von eindeutig definierten und messbaren Ergebnissen quantifizierbar.
  • Die Teilung des Nutzens muss für beide Seiten ein Win-Win-Verhältnis darstellen.

         Als Beispiele hierfür können folgende Pay-Per-Success-Elemente angeführt werden:

  • Einsparungspotenziale: z. B. durch bessere Einkaufskonditionen oder Kostenvorteile durch Outsourcing.
  • Absatzzahlen: z. B. durch Bildung eines Profit-Centers, Definition eines Mindestabsatzziels und Teilen der Deckungsbeiträge aus den Mehrerlösen.Nutzenpotenziale: z. B. durch Koppelung an die Erreichung von Meilensteinen.

Wenn Sie sich fragen, wie das Geschäftsmodell Pay-Per-Success in Ihren Unternehmen Anwendung finden könnte, scheuen Sie sich nicht mit uns den Dialog aufzunehmen. Rufen Sie einfach unverbindlich unter 069 / 1504 3528 0 an und schildern Sie Ihre Situation. Wir freuen uns darauf!

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