Do-how statt Know-how als Leistung

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Das nächste “Produkt” aus dem Leistungskatalog von digitalen Unternehmensberatungen der Zukunft betrifft den Trend „Do-how statt Know-how. Gerade vor dem Hintergrund der Digitalisierung kommt dieser Leistung eine steigende Bedeutung zu. Im Folgenden erklären wir Ihnen den Begriff im Kontext des digitalen Wandels.

Die kostenlose Bereitstellung von Expertenwissen ist Teil des Freemium-Geschäftsmodells. Daher sind die bezahlten Leistungen der Unternehmensberatung nicht auf das Know-how, sondern auf das Do-how auszurichten. Die Anwendung des Wissens ist ein Mehrwert von Unternehmensberatung, der sich nur schwer in Google finden lässt. Es geht also nicht mehr darum, das für den Unternehmer relevante Wissen zu finden, sondern dieses erfolgreich anzuwenden. Auch hier verändert sich die Erwartungshaltung des Kunden. Der erste Ansatz sollte eine Anleitung sein, die Umsetzung in Eigenregie zu bewältigen. Punktuell können hier Anwendungsleitfäden, Checklisten, Online-Tutorials und Lösungs-Blaupausen verkauft werden. Allerdings wird man auch hier immer mehr Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen müssen. Sobald allerdings die Umsetzung im Unternehmen startet, verlässt das Projekt die reine Online-Welt und es durchläuft die klassischen Stadien des Change-Managements. Das nunmehr gefragte Do-how hat mehr individuellen Coaching-Charakter, als dies in der klassischen Unternehmensberatung der Fall war.

Der Trend hin zum Do-how verändert auch die Ergebnistypen von Beratungsprojekten: Früher waren es teilweise sehr umfangreiche PowerPoint-Dateien, heute sind es neue Formate. Hierbei gilt es die Ergebnistypen zu liefern, mit denen der Kunde weiterarbeiten kann.

  • Results ready to communicate (Infographics, Prezi, Videos, Mindmaps)
  • Ready to decide (Entscheidungsvorlagen des Kunden)
  • Ready to use (Handbücher, Workflows)

Der Fokus zum Do-how zeigt sich auch in den neuen Methoden, die aktuell im Vordergrund stehen und vor allem von digitalen Start-ups aufgegriffen werden. Wenn Berater die neuen digitalen Champions beraten wollen, dann müssen sie sich mit den Methoden auseinandersetzen, die dort Einzug gehalten haben:

  • Design-Thinking: Kundenfokussierter Ansatz zur Entwicklung von Innovationen
  • Lean-Start-up: Schnelles Entwickeln von Prototypen und häufige Feedback-Schleifen
  • SCRUM/Agiles Projektmanagement: Stellvertretend für Methoden, die auf hohe Flexibilität im Projekt setzen und die Projektverantwortung weitestgehend vom Projektmanagement auf die einzelnen Projektmitarbeiter verlagert.

Wir halten den Do-How-Ansatz als ein essentielles Instrument der Zukunft. Falls Sie erfahren wollen, wie Ihr Unternehmen von einem Do-How-Modell profitieren kann, setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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