Leistungserbringung digitaler Beratungsunternehmen

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Nach dem wir in vergangenen Blogbeiträgen einen Überblick zur digitalen Unternehmensberatung inkl. deren Geschäftsmodelle, Leistungskataloge sowie neuen Akquisitions-Methoden unterbreitet haben, gelangen wir in diesem Kapitel zur Leistungserbringung digital transformierter Unternehmensberatungen. Dazu werden wir Ihnen drei Ansätze vorstellen: die „asynchrone bzw. dezentrale“ Leistungserbringung, die Leistungserbringung in einem „virtuellen Projektbüro“ und Leistung „automated Consulting“.

Diese Woche beginnen wir mit der „Asynchronen Leistungserbringung“ und Ihren wichtigsten Wesenszügen.

Die Möglichkeiten des Internets können bei der Leistungserbringung einer digitalen Unternehmensberatung sehr gut genutzt werden.

Online-Workshops / -Konferenzen

Die Leistungserbringung sollte vor allem virtuell (also über Medien) erfolgen und deutlich weniger vor Ort beim Kunden. So können Zeit und Aufwendungen für Reisen gespart und der daraus resultierende Vorteil zwischen Auftraggeber und Beratung geteilt werden. Die Kunden können dadurch den fachlich besten Berater aussuchen, ohne bei der Auswahl regional beschränkt zu sein. Neben der Beraterauswahl können zusätzlich Experten für bestimmte Spezialfragen hinzugezogen werden. Diese Möglichkeit gibt es in einem klassischen Workshop nicht oder wäre extrem kostspielig. Der Berater als Online-Conférencier kann hier mit einem virtuellen Team auf einer komplett neuen Klaviatur spielen. Natürlich setzt ein solcher Online-Workshop funktionierende Tools und entsprechende Infrastruktur bei allen Teilnehmern voraus. Die Liste der Anbieter von Video-Konferenzen ist lang. Leider bestehen hier nach wie vor viele technische Probleme. Doch gerade wegen des hohen Frustrationspotenzials einer nicht funktionierenden Lösung ergeben sich für die digitale Unternehmensberatung gute Chancen zu punkten. Wenn eine Beratung es schafft, diese technischen Hürden zu überwinden, dann gilt dies für viele Kunden als erster Beweis dafür, dass die Berater nicht nur reden, sondern funktionierende Lösungen bieten. Einen Lösungsansatz hierzu präsentieren wir im Kapitel „virtuelles Projektbüro“.

Asynchrone Bearbeitung über Portale

Zu den weiteren Vorteilen des Internets zählt, dass Beratungsdienstleistungen nicht mehr zeitlich synchron stattfinden müssen, sondern auch asynchrone Lösungen möglich sind. Der Kunde kann Beratungsdienstleistungen jederzeit in Anspruch nehmen und die bislang mühsame Suche nach einem freien Termin wird überflüssig. Aus einer asynchronen Bearbeitung ergeben sich Vorteile sowohl für den Kunden, als auch für den Berater. Die Personen müssen nicht mehr zur gleichen Zeit an einem Problem arbeiten, sondern können dies z.B. in ein Portal einstellen. Jeder Projektteilnehmer kann sich je nach seiner Verfügbarkeit ein- und ausloggen. Hier gilt es, die Kommunikation von der E-Mail auf eine gemeinsame Plattform zu bringen. Ein über Computer, Tablet, oder Smartphone erreichbares Portal kann dabei dem Anspruch eines permanenten und auch mobilen Zugriffs gerecht werden.

Der Kunde definiert die für ihn optimale Geschwindigkeit

Diese Veränderungen scheinen nur oberflächlich zu sein. Tatsächlich verändert sich hierdurch aber die Leistungserbringung der Berater fundamental. Früher wurden Beratungsprojekte „en bloc“ vor Ort abgearbeitet. In einer kurzen intensiven Projektphase wurden die Aufgaben schnell erledigt. In der anschließenden Umsetzungsphase ging dieser Schwung häufig verloren und viele Projekte „versandeten“. Die digitale Unternehmensberatung arbeitet punktuell und kann die Projektphasen aufgrund der räumlich und örtlich asynchronen Bereitstellung so unterstützen, wie es für die Erreichung der Projektziele optimal ist.

Sie haben Fragen, Anmerkungen, benötigen Rat oder wollen Ihre Erfahrungen mit uns teilen? Dann setzen Sie sich doch einfach unverbindlich mit uns in Verbindung. Wir freuen uns darauf! 

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