Leistungskatalog digitaler Unternehmensberatungen

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In den folgenden Blogbeiträgen zur Reihe „Digitalisierung im Beratungsgeschäft“ werden wir die zuvor aufgezeigten zukünftigen Geschäftsmodelle von digitalen Unternehmensberatungen auf verschiedene Leistungskataloge herunterbrechen. Beginnen werden wir mit dem Leistungsspektrum der kostenlosen DIY-Tools. Ja Ihre Frage  „Kostenlose Do-It-Yourself als Leistung?! – Wie soll das denn gehen?“, ist berechtigt.

Doch erst einmal klären wir, was ist unter Do-It-Yourself-Tools kurz DIY-Tools zu verstehen. Basierend auf dem Freemium-Geschäftsmodell wird Expertenwissen in kostenlosen „Do-It-Yourself-Tools“ verfügbar gemacht. Die Bereitstellung dieser Tools fungiert dabei als Akquisitionsmaßnahme für sich anschließende Beratungsleistungen. Der große Vorteil dieser kostenlosen Tools besteht darin, dass sie von potenziellen Kunden intensiv genutzt werden. Die Attraktivität des Preises NULL führt zu einem Nachfragesog. Potenzielle Kunden geben sich mit vagen Lösungsskizzen ab, da sie diese Informationen kostenlos erhalten. Die Tools haben aber auch eine wichtige Funktion für das Beratungsunternehmen: Wie können die interessanten Leads aus der Masse der Kostenlos-Nutzer herausgefiltert werden? Welche Nutzenpotenziale sind bei den potenziellen Kunden zu holen? Wo lohnt es sich, ein weiterführendes Angebot zu platzieren? Die Selektion von potenziellen Kunden durch intelligente DIY-Tools ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor einer digitalen Unternehmensberatung.  

Folgende Tools werden digitale Unternehmensberatungen anbieten:

Wie diese „kleinteiligen Teaser-Bezahl-Angebote“ aussehen, hängt von der jeweiligen Spezialisierung der Unternehmensberatung ab. Hier gilt es, nach der Trial-And-Error-Methode, Angebote zu entwickeln, die von den Kunden angenommen werden. Falls Sie zusätzliche Informationen wünschen oder weitere Fragen haben, können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen.

Wie kann die Situation des Unternehmens kategorisiert werden? Hier gilt es, über einen Fragebogen die wichtigsten Probleme bzw. den kritischen Engpass zu identifizieren. Diese Tools haben typischerweise einen aktuellen Bezug, der von Unternehmern im Internet gesucht wird (Hot Topic). Nach Ausfüllen eines Fragebogens erhält der User als Mehrwert die Analyse, wie relevant dieses „Hot Topic“ für ihn ist. Das Ergebnis könnte eine 0-100%-Relevanz-Anzeige sein, die dem User anzeigt, ob sich eine weitere Bearbeitung dieses Themas lohnt. Ein weiterer Ergebnistyp könnte eine klassische Typologie sein, die verschiedene Handlungsmöglichkeiten im Bezug auf das Hot Topic beschreibt.
Je nach Ergebnis der Ist-Analyse werden Lösungsvorschläge bereitgestellt. Diese Lösungsvorschläge sollten Nutzenpotenziale beinhalten. Hier werden generische Blaupausen (Konzeptions-Templates) durch zusätzliche Angaben des Users individualisiert. Das Ergebnis sind Lösungsbausteine, die auf das Unternehmen angepasst wurden.
Die Erfahrungen der Unternehmensberatung bei der Umsetzung der Konzepte sollten in Checklisten zusammengefasst werden („10 things that you should avoid“; „Checklist for a successful implementation“). Neben der Beschreibung dieses Wissens sind auch Umsetzungs-Tools wichtig. Welche Freeware kann bei der Umsetzung eingesetzt werden? Welche Tools eignen sich für welchen Anwendungsfall? Was ist dabei zu beachten?

Entscheidend für den Erfolg dieser Tools ist, dass die Unternehmensberatung ihren Frieden damit macht, dass aus 10 Usern nur ein potentieller Kunde generiert wird. Dieser Kunde kann nur gewonnen werden, wenn das Tool für die 10 User einen Mehrwert bietet. Es hilft also, wenn hier das „Sendungsbewusstsein“ im Vordergrund steht und nicht der Akquisitionsgedanke. Über diese Tools werden die Reputation und die Kompetenzvermutung der Unternehmensberatung aufgebaut. Gerne können Sie Ihre Meinungen oder Anmerkungen mit uns teilen. Wir freuen uns darauf!

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