Social Media – Gern, aber wie?

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Der Begriff DISRUPTION besagt entsprechend der Definition des Wortschöpfers Clayton Christensen, dass ein Produkt wesentlich kostengünstiger angeboten werden kann und somit einer wesentlich größeren Zielgruppe zur Verfügung steht. Das klingt deutlich bodenständiger, als was derzeit in diesen Begriff hereingeredet wird. Aber egal wie sehr der Begriff richtig oder inflationär gebraucht wird, er prägt die aktuelle Zeit und er trägt ein paar interessante Ansätze in sich.

Bei der digitalen Disruption werden Geschäftsmodelle neu definiert, indem Sie in einen neuen Kontext gesetzt werden. Hierbei wird ein ganz neues Spielfeld bzw. Spiel definiert, dass die bestehenden Spieler gar nicht kennen / bemerken. Dadurch entstehen praktisch über Nacht neue Netzwerke und Monopole, welche die bisherigen Anbieter aus dem Markt werfen.

Eine Blaupause für Disruption gibt es dennoch nicht. Man sollte sich in jedem Fall vor Begriffen schützen und bestehende Grenzfaktoren von Märkten nicht zu starr sehen. Mit einem weiten Blick bzw. einer Liebe zur Komplexität, können neue Sichtweisen auf Märkte und Kundenbedürfnissen entstehen. In jedem Fall muss der Kunde ein Problem gelöst bekommen, dass derzeit noch nicht lösbar ist. Es geht also um ungelöste Probleme und noch nicht gestellte Fragen. Durch neue Denkmodelle bzw. Kombinationen von Lösungen aus anderen Bereichen entstehen disruptive Ansätze.

Genau wie es einen Hype um den Begriff Disruption gibt, gibt es regelrechte Wallfahrten zu den Symbolen der Disruption (z.B. Google und Silicon Valley): Jeder Kommunalpolitiker muss das Valley besuchen, um sich ein „Bild von der Zukunft zu machen“. Das wirklich Neue bzw. Disruptive findet längst an anderen Orten statt, an denen Fragen gestellt werden, bei denen die Antworten noch nicht klar sind (Navigieren in labilen Strömungen).

Diese neuen Fragen sind:

  • Was kommt nach dem Wachstum? (Post-Wachstums-Ökonomie)
  • Wie wird Arbeit / Job / Wertschöpfung neu definiert? Funktioniert Sharing in Unternehmen? Kann ein Unternehmen mit „Sinn“ ein Geschäft betreiben?
  • Wie könnte „kostenlose Bildung für alle“ aussehen und funktionieren?
  • Welche neue Definition von Eigentum, Kollektiveigentum und Nutzer-Beteiligung können etabliert werden?
  • Was sind die neuen Moonshot-Ziele der Menschheit?

Wir sind der Lösung der bisher definierten „Weltprobleme“ immer näher gekommen:

  • Das Bevölkerungswachstum nimmt ab
  • Weltweite Armut und Hunger sinken immer weiter
  • Die Anzahl der Kriege wird geringer, auch wenn es ich in den Medien anders anfühlt
  • Die Rate der Analphabeten ist auf dem Rückzug

Klingt alles etwas nebulös und kitschig? That´s disruption.

Sie wollen sich gerne tiefer mit dem Thema auseinandersetzen? Gerne stehen wir Ihnen hier als Ansprechpartner zur Verfügung – ganz unverbindlich.

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